My Journey

Hier findet ihr meinen Weg zum Au Pair. Wie es mir in Amerika geht und was ich so erlebe könnt ihr in meinen Blogeinträgen lesen 😊.


Suche nach der Organisation

Meine Organisation ist Ayusa Intrax bzw. AuPair Care. Ich habe mich nach langer Recherche für die entschieden, weil ich gerne mit einer größeren Organisation ausreisen wollte und sie einfach am besten erschien. Die Versicherung ist bereits im Preis enthalten, der nebenbei bemerkt auch noch weniger ist als bei anderen Organisationen, und deckt so ziemlich alles wichtige ab. Eine Freundin hatte sie mir auch empfohlen, da sie sehr zufrieden war, also dachte ich mir ja, wieso nicht? Und inzwischen kann ich sagen, dass ich es nie bereut habe, mich für Ayusa entschieden zu haben, ich fühle mich hier super aufgehoben. Auch nach dem tausendsten Anruf mit den so ziemlich blödesten Fragen habe ich immer super nett eine Antwort bekommen und auch während der Bewerbung geht alles mega schnell. Also  Daumen hoch für Ayusa 👍.


Special Needs Au Pair

Eigentlich wusste ich nicht einmal, dass es diese Kategorie gibt, bis ich dann freigeschaltet war und das in meinem Profil stand 😂. Nunja, aber falls ihr euch meine Kinderbetreuungsstunden angesehen habt, ist euch wahrscheinlich aufgefallen, dass ich bei meinen Praktika im Kindergarten special needs Erfahrung gesammelt habe, da ich in der Integrationsgruppe war. Ich habe dann auch in meiner Bewerbung angegeben, dass ich kein Problem mit special needs Kindern hätte, aber ich hatte mir von vornerein gesagt, dass ich gucken werde, wie es dann ist und falls ich es für zu viel für mich halte, dann immer noch absagen kann. Es gibt die Befürchtung, dass man dann nur noch Anfragen von Familien mit special needs Kindern bekommt, aber ich muss sagen bei mir war nur eine dabei. Also falls ihr das angeben möchtet, tut es ruhig, falls es euch zu viel ist, könnt ihr den Familien immer noch absagen.


Last-Minute Familiensuche

Ja, ich bin ein Mensch, der alles aufschiebt und erst in letzter Minute macht, es tut mir eher weniger leid 🙈. Auf jeden Fall, während sich andere Leute schon ein Jahr vor der geplanten Ausreise anmelden bin ich eine von den Kandidaten, die sich dann erst im März drum kümmern und im Juli ausreisen wollen. Soweit so gut, kann immer noch klappen, wenn man dann nicht ewig für die Bewerbung braucht, weil man nebenbei noch Abi schreibt. Ich hatte meine Bewerbung dementsprechend also erst nen Monat nach meiner Deadline fertig 🙈😂, Verzögerung Nummer eins. Alles hätte wahrscheinlich sogar noch klappen können, allerdings konnte ich mein Interview erst drei Wochen danach machen, weil entweder ich nicht konnte oder meine Interviewerin und ich dann auch nochmal einen neuen Reisepass beantragen musste (meiner war zur Ausreise im August ja nur noch genau zwei Jahre gültig und keine zweieinhalb, die Frau beim Rathaus hat mich schon bisschen doof angeguckt, als ich einen neuen Reisepass beantragen wollte, obwohl meiner noch so lange gültig ist 😂). Tja, auf den musste ich dann auch nochmal nen Monat bis zu meinem 18. Geburtstag warten (die Frau da hatte uns so toll beraten, der Reisepass würde ja eh erst in ca. 4 Woche ankommen und dann kann ich den auch dann selbst abholen und es müssen nicht meine beiden Eltern extra hinkommen und unterschreiben. Schön, der Reisepass war dann schon nach zwei Wochen da und ich musste trotzdem zwei Wochen da hocken und konnte einfach nicht weitermachen). Bis ich also freigeschaltet war, hat der Juli auch schon angefangen. Ich hatte mich sogar schon fast darauf eingestellt erst im September ausreisen zu können, weil viele, die im Juni/August ausreisen, schon seit März/April mit ihren Familien gematcht haben und es auch viele gibt, die in den ersten zwei bis drei Wochen garkeine Anfragen bekommen. Aber wieso auch immer hatte ich dann doch ganze vier Familienvorschläge in meinen fast zwei Wochen im Matching und hab meine perfekte Familie gefunden (zum Glück), mit der ich dann zwei Tage vor der Deadline für die Ausreise am 15. August gematcht habe. Wenn es da draußen also noch andere so Last-Minute Menschen gibt wie mich: Das wird schon, im Sommer gibt es auch teilweise drei bis vier Ausreisemöglichkeiten pro Monat und wenn ihr eine gute Bewerbung habt, werdet ihr bestimmt Familienvorschläge bekommen, man glaubt ja garnicht wie viele Familien so kurzfristig noch auf Au Pair Suche sind 😜.


Als Veganer ein Jahr ins Ausland

Für die, die es nicht wissen: Ja, ich bin seit ca. sieben Jahren Veganerin und davor bin ich auch schon vegetarisch aufgewachsen. Und Kochen würde ich nicht unbedingt zu meinen Stärken zählen 😂. Ich habe in meiner Bewerbung natürlich angegeben, dass ich Veganerin bin, aber wäre auch immer bereit gewesen dort für mich selbst zu kochen. Bei den Skypedates habe ich auch immer nachgefragt, ob das ein Problem für die Familien wäre und ob es auch in Ordnung ist, wenn ich nichts anderes für die Kinder kochen kann und für die Familien war es zum Glück überhaupt kein Problem. (Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich hab am Anfang insgeheim wirklich immer auf eine wenigstens vegetarische Familie gehofft 🙈.) In meiner jetzigen Familie habe ich das große Glück, dass meine Hostmum super verständnisvoll ist und meistens  das nicht-vegane getrennt kocht und mir immer was beim Einkaufen mitbringt oder ich mir selbst was kaufen kann. Also falls irgendwer von euch da draußen auch eine bestimmte Ernährung hat und ins Ausland will, macht es einfach. Ihr müsst zwar wirklich damit rechnen selbst kochen zu müssen, aber es gibt wahrscheinlich kaum Familien, die ein Problem damit haben werden. Und wer weiß, manchmal gibts eben doch riesengroße Zufälle 😇.

Advertisements

One thought on “My Journey

Comments are closed.